« Ferien sind eben nicht gratis. »
Ferieninitiative gefährdet besonders unsere KMU
23.02.2012
Auf einen Blick
Die gewerkschaftliche Ferieninitiative verspricht mehr Ferien bei gleichem Lohn. Wie verlockend! Wer aber genau hinschaut, sieht, dass diese Rechnung nicht aufgeht – weder für die Arbeitnehmenden noch für die Wirtschaft. Berechnungen des Bundesrats zeigen, dass eine zusätzliche Ferienwoche die Lohnkosten um zwei Prozent erhöht. Das entspricht einer Belastung von rund 6,3 Milliarden Franken pro Jahr.
Ferien sind eben nicht gratis. Für die Schweizer Wirtschaft, die derzeit mit dem starken Franken und einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zu kämpfen hat, wäre das eine grosse Zusatzbelastung.
Besonders negativ betroffen wären unsere KMU. 88 Prozent der Schweizer Unternehmen haben weniger als zehn Angestellte. Gerade unsere KMU können längere Abwesenheiten und das dadurch fehlende Know-how im Betrieb nur schlecht kompensieren. Die starre Ferienregelung und die höheren Arbeitskosten schaden somit der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und gefährden Arbeitsplätze. Das muss verhindert werden. Darum sagt die Wirtschaft am 11. März NEIN zur Ferieninitiative.
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