« Entscheidend ist, dass rasch und entschlossen gehandelt wird. »
Nachteile der Frankenstärke kompensieren
05.08.2011
Auf einen Blick
Der Franken hat diese Woche gegenüber dem Euro und dem Dollar neue Höchstwerte erreicht. Gemessen an Kaufkraftparitätsvergleichen, ist der Franken heute klar überwertet. Ein Ende der Frankenstärke ist angesichts der Schuldenproblematik in der EU und in den USA nicht absehbar. Die Situation stellt für die Schweizer Wirtschaft ein ernsthaftes Problem dar. Sie belastet die gesamte Volkswirtschaft.
Die Unternehmen stemmen sich tagtäglich mit Produktivitätssteigerungen gegen die Frankenstärke. Flexible, sozialpartnerschaftliche Lösungen in den Betrieben spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Nationalbank leitete kurzfristig wirksame monetäre Massnahmen ein. Das ist zu begrüssen.
Auch die Politik ist gefordert, alle sinnvollen Handlungsmöglichkeiten zu nutzen und entsprechende wirtschaftspolitische Massnahmen umzusetzen. Die Frankenstärke ist ein längerfristiges Problem, dem mit einer überzeugenden Wachstumspolitik begegnet werden muss. economiesuisse hat dazu konkrete Vorschläge präsentiert. Entlastungs-, Marktöffnungs- und Wettbewerbsmassnahmen können die Attraktivität des Standorts Schweiz deutlich verbessern und so die Nachteile der Frankenstärke teilweise kompensieren. Entscheidend ist, dass rasch und entschlossen gehandelt wird.
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